Internationaler Steuerberater

Unter Vermögensnachfolge wird viel mehr verstanden als alleinig das Kontrollieren von Vermögen. Es geht besonders darum, ob Kapital zu Lebzeiten des Abzugebenen oder erst in dem Todeszeitpunkt des Erblassers übergehen soll sowie welche steuerlichen Auswirkungen hierdurch hervorgerufen werden. Es können z. B. bei größeren Kapitalverhältnissen manche Vermögensteile innerhalb der Familie vorab während der Lebenszeit des Schenkers Kapital auf die zu bedenkenden Personen übertragen ebenso wie die entsprechenden Freibeträge ausgenutzt werden. Die Erbschaftsteuer kann hierbei diesbezüglich keineswegs mehr zum Thema werden. Welche Person seine Vermögensnachfolge im Falle des Todes anhand letztwilliger Verfügung, schriftlich oder notariell, steuern möchte, muss Wissen darüber besitzen, dass das Erbschaftsteuerrecht keineswegs unbedingt dem Bürgerlichen Recht folgt sowie dass der gesetzliche Güterstand große Gestaltungsspielräume bereitstellt., In den vergangenen Jahren kam es zu einem Handel von Steuer-CDs. Auf diesen CDs waren Daten von Bankgesellschaften über deren Firmenkunden gespeichert. Meistens sind die CDs von im Ausland ansässigen Bankkonten gekommen und boten zum Beispiel dem deutschen Finanzamt Kundendaten ebenso wie Angaben zu Bankkonten von deutschen Kunden. Die CDs haben einen enorm hohen Preis, den die deutschen Ordnungshüter bereitwillig zahlen. Denn anhand der Daten auf den CDs besitzen sie Einsicht auf die Finanzlage der Kunden wie auch können angesichts dessen feststellen, welche Deutschen ihr Vermögen auf im Ausland ansässigen Bankkonten tarnen und folglich Steuern umgehen. Während die erste CD, die 2006 von BND gekauft worden ist und 4,6 Millionen Euro gekostet hat, lag eine CD preislich mittlerweile nur noch weniger als eine Million €. Das hängt davon ab, dass das Verlangen nach den CDs keineswegs noch so hoch ist, wie vor einiger Zeit, weil es in Deutschland zu immer mehr Selbstanzeigen von Steuerhinterziehung kommt., Eine Vielzahl an Deutschen probieren bestimmte Einnahmen zu verheimlichen um deren Steuern keinesfalls abgeben zu müssen. Auch eine große Anzahl an Prominenten umgehen ihre SteuernUli Hoeneß. In dem Jahre 2013 wurde veröffentlicht, dass dieser eine Steuerhinterziehung von 3,5 Millionen Euro begangen hat. Als Uli Hoeneß bereits gewarnt worden war, dass das Magazin „stern“ Daten über die Steuerhinterziehung habe, erstattete er Selbstanzeige, in der Hoffnung somit eine sanftere Strafe zu erhalten. Nichtsdestotrotz äußerte Hoeneß in dem Jahr 2014, dass er 18,5 Millionen Euro an Steuern umgangen ist. Immer wieder kamen weitere Verdachte herauf, dass Hoeneß bereits mindestens 27,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben soll. März 2014 wird Hoeneß von dem Landgericht München wegen Steuerhinterziehung schuldig gesprochen. Er ist zu einem Freiheitsentzug von 3 Jahren und 6 Monaten verurteilt worden., Die Hinterziehung von Steuern ist eine weitläufige Straftat in der Bundesrepublik Deutschland. Anhand des Vertriebs von Steuer-CDs wie auch angesichts stets mehr Selbstanzeigen von prominenten Steuerhinterzieher, wächst die Menge der Selbstanzeigen in Deutschland. In dem Jahr 2013 gab es über 100 Prozent mehr Selbstanzeigen als im Jahre 2012. In Baden-Württemberg z. B. kam es in dem Jahr 2012 zu 2.362 Selbstanzeigen und 2013 sogar 6.292. In genau dem Bundesland kam es in Deutschland zu den meisten Selbstanzeigen. Danach kommen Nordrhein-Westfalen wie auch Bayern. Niedersachsen wie auch Hessen liegen im Mittelwert. Die wenigsten Selbstanzeigen gab es in der Hansestadt Hamburg ebenso wie in Schleswig-Holstein. 2012 wurden in der Bundesrepublik Deutschland 15.984 Fälle von Steuerhinterziehungen inkl. einem Strafverfahren veröffentlicht, bei denen in der Gesamtheit 1.937 Jahre Freiheitsstrafen und darüber hinaus 121,1 Millionen Euro Geldstrafen verhängt wurden. Zwischen den Jahren 2003 und 2012 wurden in Deutschland in der Summe 352.781 Fälle der Steuerhinterziehung abgeschlossen., Das Steuerstrafrecht befasst sich mit Delikten im Gebiet Steuerrecht. Dies beinhaltet besonders die Hinterziehung von Steuern. Falls ein Delikt gegen das Steuerrecht enthüllt wird, drohen enorme Geld,- und/oder Freiheitsstrafen. Wie extrem die Strafmaßnahme ist, ist unter anderem abhängig von dem Grad des Verstoßes. Bei der Hinterziehung von Steuern bis 50.000€ erhält man eine Geldbuße. Ab 50.000 Euro sollte man mit einer Gefängnisstrafe, welche auch auf Bewährung ausgetragen werden mag sowie vermutlich von einer zusätzlichen Geldbuße ausgehen. Ab 100.000 Euro steht dem Betroffenden die selbe Strafart bevor, jedoch ist die Geld- und Freiheitsstrafen wesentlich schmerzhafter. Im Rahmen einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000€ kommt es ebenso zu einer Freiheitsstrafe, welche allerdings in der Regel keineswegs auf Bewährung abgesessen wird. Ebenfalls an diesem Punkt kann ggf. eine zusätzliche Geldbuße hinzugefügt werden. Zusätzlich dazu sollen die nichtgezahlten Steuern beglichen werden. Nach fünf Jahren verjährt die Steuerhinterziehung, bei der neuen gewerblichen Hinterziehung von Steuern verjährt die Steuerhinterziehung erst nach 10 Jahren., Die Steuerhinterziehung ist ein vermehrtes Delikt in der BRD. Wenn man hierbei ertappt wird, stehen je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht, hohe Freiheits- sowie Geldstrafen bevor. Aus diesem Grund wird natürlich probiert, das Schwarzgeld (Kapital, das gegen das Gesetz nicht versteuert wird) ordentlich zu verstecken. Die angemessene Möglichkeit hierfür ist ein im ausland ansässiges Bankkont. Insbesondere Konten in der Schweiz sind äußerst angesehen hinsichtlich des Versteckens von hinterzogenen Steuern. Würde das unversteuerte Kapital auf deutschen Konten liegen, würde das Finanzamt irgendwann aufschnappen, dass sich mehr Geld auf dem Konto befindet, als es in der Einkommensteuererklärung angegeben wurde, weil die Finanzbehörde mühelos die Bankkonten testen kann. Befindet sich das Geld aber auf einem Konto in der Schweiz, fällt dem Finanzamt die größere Summe an Kapital keineswegs mühelos auf, da sie in dieser Situation keinerlei Optionen zur Untersuchung der Konten haben. Abgesehen von legt die Schweiz enormen Wert auf das Bankgeheimnis und veröffentlicht keinerlei Kundendaten sowie Informationen.%KEYWORD-URL%

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Samstag, September 23rd, 2017 Allgemein