Steuerberater Barmbek Nord

In den vergangenen Jahren ist es zu dem Handel von Steuer-CDs gekommen. Auf den CDs waren Daten von Bankinstitute über ihre Firmenkunden gespeichert. In der Regel kamen die CDs von ausländischen Konten und gaben z. B. dem deutschen Finanzamt Kundendaten ebenso wie Informationen zu Bankkonten von deutschen Kunden. Die CDs haben einen beachtlichen Preis, den die deutschen Ordnungshüter natürlich zahlen. Denn durch die Daten besitzen sie Einblick auf die Finanzen der Kunden und können somit feststellen, welche Deutschen das Kapital auf ausländischen Bankkonten verstecken und folglich Steuern umgehen. Während die allererste CD, welche im Jahre 2006 von BND erworben worden ist, 4,6 Millionen Euro gekostet hat, lag eine CD kostenmäßig mittlerweile weniger als eine Million €. Das liegt daran, dass die Nachfrage der CDs nicht noch so hoch ist, wie noch vor ein paar Jahren, da es in der Bundesrepublik zu immer mehr Selbstanzeigen von Steuerhinterziehung kommt., Es geht um „Schwarzarbeit“, sofern Geld erworben wird, das versteuert werden muss. Das damit entstehende Geld wird alltagssprachlich als „Schwarzgeld“ betitelt. Diese Einkünfte werden meistens in der unternehmerischen oder freiberuflichen Arbeit erhalten. Auch Vermögenswerte, deren Zinsen keinesfalls versteuert werden, werden als Schwarzgeld betitelt. Schwarzarbeit und das Erhalten von Schwarzgeld ist ein Verbrechen und kann sehr hohe Freiheits- wie auch Geldstrafen kreiere. Etliche Besitzer von Schwarzgeld legen ihr Kapital daher in ausländischen Konten an, vor allem in der Schweiz, da sie auf diese Weise das Kapital in schweizer Banken verbergen können wie auch dadurch keine Steuern ans deutsche Finanzamt abdrücken müssen., Ein einziger Fahnder vom Finanzamt München ist Boris Becker jahrelang auf den Fersen gewesen sowie beschlagnahmte Unmengen an Beweismaterial, das auch von Hausdurchsuchungen sichergestellt werden konnte. Die Beweismaterialien – quasi ein Lieferwagen voll, hieß es – setzte der Fahnder wie ein Puzzle zusammen. Dies ist ein langjährige sowie kräftekostende Arbeit gewesen. Die Anschuldigungen sind In der 46 Seiten umfassenden Klageschrift aufgeführt, aber letztendlich geht es ausschließlich um die Frage von Boris Beckers Wohnsitz zwischen den Jahren 1991 und 1993. Im Vorfeld des Vorgangs war immer über einen „Deal“ der Verfahrensbeteiligten spekuliert worden, nachdem Boris Becker bei der Steuernachzahlung sowie einem Geständnis sich ein langes Gerichtsverfahren umgehen ebenso wie mit einer Strafmaßnahme von höchstens 2 Jahren davonkommen konnte., Die Hinterziehung von Steuern ist ein häufig auftretendes Verstoß in Deutschland. Durch den Vertrieb von Steuer-CDs und durch immer mehr Selbstanzeigen prominenter Steuerhinterzieher, steigt die Menge der Selbstanzeigen in Deutschland. Die Zahl der Selbstanzeiger von 2013 war über 100% größer als im vorherigen Jahr. In Baden-Württemberg bspw. kam es in dem Jahr 2012 zu 2.362 Selbstanzeigen und 2013 sogar 6.292. In genau dem Bundesabschnitt gab es deutschlandweit die häufigsten Selbstanzeigen. Danach kommen Nordrhein-Westfalen wie auch Bayern. Niedersachsen ebenso wie Hessen liegen im Mittelwert. Die allerwenigsten Selbstanzeigen gab es in der Hansestadt Hamburg ebenso wie in Schleswig-Holstein. 2012 wurden in der Bundesrepublik Deutschland 15.984 Umstände von Steuerhinterziehungen inkl. einem Strafverfahren veröffentlicht, bei denen in der Summe 1.937 Jahre Freiheitsstrafen wie auch 121,1 Millionen Euro Geldbußen verhängt wurden. Zwischen 2003 und 2012 sind in Deutschland in der Summe 352.781 Fälle der Steuerhinterziehung abgehakt worden., Die Hinterziehung von Steuern ist eine vermehrte Straftat in der BRD. Sofern man in diesem Zusammenhang erwischt wird, ist je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht,mit einer hohen Freiheits- wie auch Bußgelder zu rechnen. Aus diesem Grund wird natürlich versucht, das Schwarzgeld (Geld, das gegen das Gesetz keinesfalls versteuert wird) so gut es geht zu verstecken. Die gute Möglichkeit hierfür ist ein im ausland ansässiges Bankkont. Besonders Bankkonten in der Schweiz verfügen über eine enorme Popularität bezüglich des Versteckens von hinterzogenen Steuern. Würde das hinterzogene Geld auf deutschen Konten liegen, würde das Finanzamt früher oder später mitbekommen, dass mehr Geld auf dem Bankkonto liegt, als in der Steuererklärung angegeben wurde, da die Finanzbehörde problemlos die Konten überprüfen kann. Befindet sich das Geld aber auf einem schweizer Bankkonto, fällt dem Finanzamt die höhere Summe an Kapital keineswegs so einfach auf, da sie in dieser Situation keinerlei Möglichkeiten zur Untersuchung der Konten haben. Außerdem ist das Bankgeheimnis der Schweiz äußerst wichtig sowie veröffentlicht keine Kundendaten wie auch Informationen., In der Bundesrepublik werden Steuern von dem Bund, den Ländern wie auch den Gemeinden erhoben. Die wesentlichsten Steuern, die zu zahlen sind, sind die Einkommensteuern auf den Verdienst jedes Arbeitnehmers, Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer und die Erbschaft- ebenso wie Schenkungsteuer. Über diese Steuern hinaus müssen Gebühren abgeführt werden, wie beispielsweise für die Krankenversicherung, Rentenversicherung oder die Arbeitslosenversicherung. Jedoch unterliegt keinesfalls jede Gesellschaft oder Person dem Steuerrecht. Das Steuerrecht in Deutschland unterscheidet zwischen 2 Personen, den natürlichen und juristischen Personen, die in der Bundesrepublik ansässig sind bzw. ihren Standort haben ebenso wie Personen, welche nicht wirklich einen Wohnsitz in der BRD haben. Eine natürliche Person wird als Steuerinländerin betitelt, für den Fall, dass sie ihren Wohnsitz in der BRD hat. Die Staatsangehörigkeit ist hier keinesfalls relevant. Die Person oder Gesellschaft, welche in keinster Weise die Geschäftsführung noch ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik hat, ist eine Steuerausländerin., Bei der Betriebsprüfung oder auch Außenprüfung genannt handelt es davon, Sachverhalte vorzufinden, die zu endgültigen Steuervergütungen, Steuerausfällen oder Steuererstattungen führen können. Das Recht zu der Betriebsprüfung erhält das Finanzamt über die Abgabenordnung und die Betriebsprüfungsordnung 2000. Grundsätzlich kann das Finanzamt die Betriebsprüfung nach Lust und Laune vornehmen, jedoch muss Ihnen dazu vorher Zeit gegeben werden bzw. das Finanzamt muss sich bei Ihnen anmelden. Entsprechend der gesetzlichen Grundlagen muss für die Visite der passende Zeitraum ausgesucht werden. Dies bedeutet, dass der Inspektor sich keinesfalls auf einem Montag ankündigen und am Dienstag vor Ihrer Haustür stehen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei großen Betrieben von vier Wochen wie auch in allen anderen Fällen von zwei Wochen Bekanntgabefrist.

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Sonntag, Juni 25th, 2017 Allgemein