Steuerstrafrecht

Die Sanktionierung ist entweder Geldbuße oder Freiheitsentzug. Dies bemisst sich nach der Höhe, der Dauer und weiteren Tatsachen. Steuerordnungswidrigkeiten dürfen nur mit einer Geldbuße sanktioniert werden. Dazu zählt z.B. die Kürzung der Steuer, die Gefährdung der Steuer oder ähnliches. Es können zusätzlich in anderen Gesetzesbüchern Normen zu finden sein. Zum Beispiel im UStG. In den vergangenen Jahren haben sich Menschen zunehmend selbst angezeigt wegen Steuerhinterziehung. Auf diesem Weg könnte eine Strafbefreiung erfolgen. Es ist ratsam stets einen Rechtsanwalt zu bestellen, weil das Steuerstrafrecht sehr komplex ist. Falls irgendjemand in die Verdächtigung der Hinterziehung der Steuern gerät, wird ein Strafverfahren eingeleitet. Es wird dann begutachtet, ob wirklich ein Verdacht vorliegt. Die Fahnder führen allerlei Ermittlungen durch. Hierzu gehört u.a. die Durchsuchung, die Beschlagnahmung und das Verhör von Menschen. Bei der Durchsuchung können die Fahnder Sachen und Unterlagen einziehen. Voraussetzung einer derartigen Durchsuchung ist generell ein Durchsuchungsbeschluss. Ansonsten dürfen die Beamten das Gebäude nicht betreten und auf keinen fall etwas sicherstellen. Auf Grund der hohen Zahl an Steuerhinterziehungen gibt es stetig mehr Rechtsanwaltskanzleien, die sich auf dieses Gebiet spezialisieren., Zum Steuerstrafrecht zählen Vorschriften, die Sanktionen im Hinblick auf Pflichtverletzungen gegen das geltende Steuerrecht vorschreiben. Was jedoch sind Steuern? Der Begriff Steuer heißt Hilfe, Stütze, Abgabe. Eine genaue Begriffsbestimmung lässt sich in Paragraph 3 Abgabenordnung finden. Das System der Steuern ist überaus vielschichtig. Es gibt unterschiedliche Steuerarten. Zum Beispiel: Lohnsteuer, Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, Abgeltungssteuer, Grunderwerbssteuer, Umweltsteuer, Tabaksteuer, Branntweinsteuer, Rennwettsteuer, Versicherungssteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Erbschaftssteuer, Grundsteuer, Hundesteuer, Zweitwohnsitzabgaben, Schaumweinsteuer, Kirchensteuer und vieles mehr., In jeder Ortschaft sind zahlreiche fachkundige Anwälte auf zu finden. Es Es ist empfehlenswert einen Fachmann zu beauftragen, da solcher über sehr viel Übung und Fachwissen verfügt. Über einen Anwalt kann Einsicht in die Akten genommen werden. Die betroffene Person kann dies nicht selbstständig machen. Aufgrund der Einsichtnahme kann der Rechtsanwalt eine Verteidigungsstrategie entwickeln. Es steht dem Betroffenen frei sich zur Sache zu äußern oder stillschweigen zu bewahren. Eine Mitwirkung kann kann das Strafmaß durchaus positiv beeinflussen. Falls sich die Verdächtigung nicht bestätigt, wird das Verfahren eingestellt. Ansonsten kann das Verfahren gegen Zahlung einer Geldsumme eingestellt werden. Es ist angemessen frühzeitig auf eine gemeinsame Lösung hinzuarbeiten, damit das Verfahren schnell abgeschlossen werden kann. Ansonsten kann ein Verfahren sehr langwierig werden. Insbesondere, weil es jede Menge Ermittlungsverfahren gibt und die Ermittlungen oftmals sehr lange fortdauern. Wenn es zu keiner Einigung kommt, dann muss ein gerichtliches Verfahren eingeleitet werden. Während des Gerichtverfahrens wird geprüft, inwiefern Steuerhinterziehung oder eine sonstige Straftat gegeben ist. Letztendlich spricht der Richter ein Urteilsspruch. Dann kommt entweder eine Verurteilung oder ein Freispruch oder eine Geldstrafe oder die Einstellung des Gerichtsverfahrens., Das Steuerrecht schreibt die Fesetzung und Erhebung von Steuern vor. Wenn jemand diese Vorschriften nicht befolgt, greift das Steuerstrafrecht. Die Vorschriften sind größtenteils in der AO aufzufinden. Im letzten Abschnitt der AO sind die Steuerstraf- und Ordnungswidrigkeitenvorschriften geregelt. Hier finden sich Regelungen zur Steuerhinterziehung und zur Steuerverkürzung sowie weitere Bestimmungen über das Steuerstrafrecht. Oftmals erfolgt eine Sanktionierung wegen Steuerhinterziehung. Das heißt eine Person zahlt nicht die verfassungsmäßig festgesetzte Höhe der Steuern, teilt relavante Tatsachen nicht mit oder macht unvollständige oder überhaupt keine Aussage gegenüber der Steuerbehörde. Der Betroffene reicht eine nicht korrekte oder lückenhafte Steuererklärung ein oder unterlässt es vollständig eine Steuererklärung einzusenden.

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Sonntag, August 30th, 2015 Allgemein